Wärmedämmung mit PU-Hartschaum ist zukunftssicher und wirtschaftlich.

Für mehr Energieeffizienz: Besser dämmen mit hochwertiger Wärmedämmung aus PU-Hartschaum.

Polyurethan-Hartschaum (PU) ist ein geschlossenzelliger Hartschaum, der als werkmäßig hergestellter Wärmedämmstoff in Form von Dämmplatten und Dämmelementen im Hochbau und für haus- und betriebstechnische Anlagen eingesetzt wird. Er besteht aus Milliarden kleiner geschlossener Zellen, welche die Übertragung von Kälte oder Wärme auf ein Minimum reduzieren – eine ideale Eigenschaft für hochleistungsfähige Dämmstoffe.

PU-Dämmelemente sind Hochleistungsdämmstoffe und haben eine extrem niedrige Wärmeleitfähigkeit und damit eine hohe Dämmleistung. Sie sind in den Wärmeleitfähigkeitsstufen (WLS) 023 bis 029 erhältlich. Das Dämmvermögen ist schon bei geringen Materialdicken sehr hoch. Die Rohdichte der Dämmplatten für den Hochbau beträgt ca. 30 kg/m³. Je nach Anwendungsbereich in der Gebäudehülle - wie z. B. Dach, Wand, Boden oder Decke - und gefordertem Eigenschaftsprofil werden auch PU-Dämmplatten mit höheren Rohdichten bis 250 kg/m³ hergestellt. Die Produktfamilie der PU-Dämmstoffe umfasst die Produktvarianten PUR und PIR. Sie sind nach der Produktnorm DIN EN 13165 genormt, ihre Anwendung in Deutschland ist nach der Norm DIN 4108-10 geregelt. Gute mechanische Belastbarkeit und hervorragende Verbundwirkung mit anderen Werkstoffen ermöglichen ein breites Anwendungsfeld und innovative Dämmlösungen.

Dämmplatten, Verbundelemente und Blöcke.

PU-Dämmprodukte gibt es in Form von Platten mit Aluminium- oder Mineralvlies-Deckschichten, als Verbundelemente mit zusätzlichen Funktionsschichten (z. B. Holzwerkstoffe, Ausbauplatten, Unterdeckbahnen), als Blockware und als Sandwichelemente für den Industriebau.

Zur Herstellung der PU-Dämmplatten wird das Rohstoffgemisch auf eine untere Deckschicht aus Mineral-, Glasvlies- oder Aluminiumfolie aufgetragen. Es schäumt sofort auf und verklebt mit einer oberen Deckschicht in der gewünschten Dämmstoffdicke (Doppelbandverfahren). Für selbsttragende Bauelemente im Industriebau können auch profilierte, starre Deckschichten aus Stahl- oder Aluminiumblechen (Metallsandwichelemente) verwendet werden.

Für spezielle Anwendungen, z. B. auf der obersten Geschossdecke oder an der Kellerdecke, gibt es Verbundelemente mit zusätzlichen Funktionsschichten (z. B. Holzwerkstoffe, Ausbauplatten,
Aus den Polyurethan-Blöcken können z. B. Gefälledämmplatten, Attika-Keile oder Rohr-Dämmschalen gefertigt werden.

Was man sonst noch über PU-Dämmplatten wissen sollte:

Dämmplatten aus Polyurethan Hartschaum werden in der Regel mechanisch befestigt oder lose verlegt. Der Rückbau am Ende der Nutzungsphase ist daher möglich. Aus sauberen PU-Abfällen können Funktionswerkstoffe hergestellt werden, die sich wie Holz bearbeiten lassen, aber feuchtigkeitsunempfindlich sowie verrottungsresistent sind.Die Recyclingprodukte eignen sich z. B. für Traufbohlen oder Attiken für Dächer.

Zur Bearbeitung von Polyurethan-Dämmstoffen auf der Baustelle benötigt der Handwerker keine speziellen Werkzeuge. Die Dämmplatten lassen sich leicht schneiden, sägen, fräsen und bohren. Auch großformatige Dämmplatten sind wegen ihres geringen Gewichtes einfach zu handhaben. Da Polyurethan-Hartschaum nicht schmilzt, ist das Schneiden mit dem Heißdraht nicht möglich.

Die strenge Qualitätssicherung von Wärmedämmstoffen aus PU-Hartschaum gewährleistet dem Planer und Anwender, dass die Produktqualität stimmt, regelmäßig überprüft und zertifiziert wird.

Weitere Informationen über Dämmstoffe und Dämmplatten aus PU-Hartschaum: www.ivpu.de

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